Zertifizierte Zentren im Klinikverbund Kempten-Oberallgäu

Traumazentrum

Das Klinikum Kempten ist seit Oktober 2015 ein „zertifiziertes überregionales Traumazentrum“. 
Zertifizierung und Vernetzung der Klinik in den Traumanetzwerken München/Oberbayern und Kooperation mit dem Traumanetzwerk Ulm. Eine entsprechende Zertifizierung erfolgt alle drei Jahre.

In unserer Region wurde so zum Beispiel die Klinik Immenstadt als lokales Traumazentrum, das Klinikum Kempten, Klinikum Großhadern und die Unfallklinik Murnau als überregionales Traumazentrum zertifiziert.

Ziel der Traumanetzwerke ist die bestmögliche Behandlung von Schwer- und Schwerst-verletzten Patienten. Es wurden klare Richtlinien zur Patientenübernahme von den Rettungsdiensten, der Behandlung der Patienten im Schockraum, im OP und auf den Stationen verbindlich erstellt.

Bedingung zur Zertifizierung im Traumaregister ist die Qualitätskontrolle im Traumaregister (Dokumentation aller Schwerverletzten und damit Vergleich der Behandlungsabläufe mit anderen regionalen Traumazentren).

Eine regelmäßige anonyme Evaluation der Rettungsdienste soll eine hohe Qualität bei der Übergabe durch die Rettungsdienste im Schockraum gewährleisten.

Vierteljährliche Qualitätszirkel „Traumazentrum Kempten“ mit allen an der Traumaversorgung beteiligten Kliniken, der Rettungsdienste, den Notärzte, des Rettungshubschraubers Christoph 17 und der integrierten Leitstelle sollen die Versorgung der Schwer- und Schwerverletzten optimieren.

Um Röntgen, CT und Kernspinbilder unkompliziert von anderen Kliniken hier analysieren zu können bzw. um diese Bilder überregionalen Kliniken demonstrieren zu können, wurden Datenleitungen zu allen für uns relevanten Kliniken erstellt.