Kinderwunschzentrum

Zyklusstörungen

Bereits aus den Angaben der Patientin beim Erstgespräch kann sich der Verdacht auf eine Störung des normalen Menstruationszyklus ergeben, nämlich dann, wenn der Zyklus länger oder kürzer als 25-35 Tage ist oder Zwischenblutungen auftreten. Besonders häufig ist das PCO-Syndrom Ursache ausgeprägter Zyklusstörungen.

Im „Zyklusmonitoring“, der genauen Beobachtung eines Menstruationszyklus mit Ultraschalluntersuchungen und Hormonbestimmungen, können Abweichungen der Entwicklung des Eibläschens bis zum Eisprung  und der Gelbkörperphase erkannt werden. Hierbei werden alle übrigen beteiligten Organsysteme wie die Schilddrüse, die Hirnanhangdrüse und die Nebenniere mit überprüft.

Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Zyklusstörung und muss bisweilen in Zusammenarbeit mit den Kollegen anderer medizinischer Fachrichtungen erfolgen.